Mo 12 Mrz 2007

Unweit des Zentrums in der ruhigen Calle Patio steht am Ende der Strasse die Casa Pacha Mama. Die im Jahr 2006 wieder aufgebaute Fassade ist geschmückt von einer etwa 30 cm großen Figur Pacha Mama und dem Mosaik Cruz Andia.
Pacha Mama oder Pachamama steht für Mutter Erde. Das Wort Pacha stammt aus der Quechua-Sprache. Die Andenbewohner der Aymara und Quechua verehren Pacha Mama als Göttin, die bewahrt, ernährt und schützt. Pacha steht aber auch als spirituelles Konzept für die Gesamtheit des Seins. In der Vorstellung der andinen Bevölkerung gibt es keine Extreme, alles hängt mit allem zusammen und es gilt, stets den Ausgleich zu suchen. Dieser Ausgleich garantiert Stabilität.
Das Cruz Andina ist ein altes Symbol der Inka. Das Kreuz als solches steht für die vier Himmelsrichtungen, der kleine Kreis in der Mitte für den Nabel der Welt ( in der Vorstellung der Inka Cuzco, die alte Hauptstadt). Cruz Andina heißt auch ein Sternbild, welches den spanischen Eroberern auf ihren Reisen zur Navigation diente.

In den Laibungen der Fenster und Türen finden sich Versteinerungen von Schnecken und Muscheln sowie kleinere Findlinge typischer Gesteine des Maestrazgo.

Teile des Hauses werden für Kunstinstallationen genutzt.
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